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Schon mit 14 Jahren trinkt jeder fünfte Jugendliche wöchentlich Alkohol... Hier geht's zu den >>>Fakten

  

Schüler nach Silvesterparty erfroren

Hamburg – In der eisigen Kälte der Neujahrsnacht ist ein betrunkener 18-jähriger Schüler nach einer Party in Hamburg gestorben. Der junge Mann hatte in einem Sportclub gefeiert und wollte sich auf den Weg nach Hause machen. Weil er dort nicht ankam, starteten Freunde eine Suchaktion. Sie fanden den leblosen 18-Jährigen am frühen Morgen. Ein Notarzt konnte den Gymnasiasten zunächst wieder beleben, er starb jedoch wenig später im Krankenhaus. – Der Junge hatte 2,44 Promille Alkohol im Blut. Er sei nur mit einem T-Shirt bekleidet vor die Tür des Clubhauses gegangen, hieß es. An der Party hätten rund 280 Jugendliche teilgenommen. Der 18-Jährige sei zuvor nicht durch übermäßigen Alkoholkonsum aufgefallen.  [Nach: Cellesche Zeitung, 3.1.2009]

Hier gibt's Poster um Jugendliche zu informieren: Plakataktionen

 

Saufen bis der Arzt kommt - Kinder im Vollrausch
ARD Exclusiv - Die Reportage

“Die Windeln sind den Jugendlichen meistens am peinlichsten, wenn sie am Morgen aufwachen”
So schildert eine Krankenschwester den Zustand eines Jugendlichen, welcher nach übermäßigem Alkohol-Konsum ins Krankenhaus eingeliefert wurde…

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Jugendwettbewerb "Wie sozial bist Du?"

20 Jugendliche aus ganz Deutschland erhielten am Dienstag, 3. Juni 2008 um 18.00 Uhr im Rahmen des Wettbewerbs "Wie sozial bist Du?" einen Preis. Aus mehr als 120 Einsendungen hat eine unabhängige Jury aus Medienfachleuten, Wissenschaftlern und Pädagogen die Preisträger ermittelt. Ausgezeichnet werden die Klasse 10d der Stiftsschule St. Johann aus Amöneburg für ein Podcast zum Thema "Armut in Deutschland", die Klasse 9c der Claudius- Schule in Bochum für die Einsendung "Helden des Alltags", der Grundkurs Religion der 11. Jahrgangsstufe des Wilhem-Kraft Gymnasiums in Sprockhövel für einen Filmclip, Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Paulinum in Münster für einen Fotoroman, sowie die 9. Jahrsgangsstufe des Helmholz-Gymnasium in Bielefelds für einen Filmclip.


www.pixelio.de

Das Diakonische Werk der EKD hat Anfang des Schuljahres deutschlandweit im Rahmen des Wichernjahrs 2008 den Kreativ-Wettbewerb "Wiesozial bist Du?" ausgeschrieben. Ziel war es, dass sich für junge Menschen mit sozialen Fragen auseinandersetzen, denen sich der Gründer der Diakonie, Johann Hinrich Wichern widmete und schließlich die moderne Sozialarbeit der Evangelischen Kirche, die Diakonie gründetet.

Alle Informationen zum Diakonie-Jugendwettbewerb "Wie sozial bist Du?" im Internet: www.wichern2008.de/jugendwettbewerb. Dort sind auch die ausgezeichneten Beiträge zu finden.


Zehn Jugendliche wurden den Eltern zugeführt

Großkontrollen gegen Alkoholmissbrauch

Die Polizeidirektion Hannover hat die von Innenminister Uwe Schünemann angekündigten Alkoholkontrollen unter Jugendlichen im öffentlichen Raum bereits wenige Tage nach Bekanntgabe umgesetzt. Von Sonnabend, 19 Uhr, bis Sonntagmorgen, 3 Uhr waren regionsweit Polizeibeamte eingesetzt, um Minderjährige und junge Erwachsene, die Alkohol konsumierten oder erkennbar angetrunken waren, anzusprechen und zu kontrollieren.

Die Ergebnisse: 437 junge Leute wurden kontrolliert, darunter ein Kind und 166 Jugendliche. Unter den kontrollierten Jugendlichen im öffentlichen Raum standen 90 unter Alkoholeinfluss, darunter waren sieben noch keine 16 Jahre alt. Die Polizisten erteilten in 41 Fällen Platzverweise. In zehn Fällen entschlossen sich die Beamten, die kontrollierten Jugendlichen aufgrund des Alkoholisierungsgrades ihren Eltern zuzuführen. Sie wurden mit Streifenwagen nach Hause transportiert. In diesen Fällen wird auch die durch Minister Schünemann angekündigte Verwaltungsgebühr von 65 Euro erhoben. Es wurden zudem neun Verfahren wegen Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz eingeleitet. Zwölf Fälle werden den Jugendämtern gemeldet.

Die Polizeidirektion Hannover weist ausdrücklich daraufhin, dass laut Jugendschutzgesetz Kinder und Jugendliche unter 16 in der Öffentlichkeit keinerlei Alkohol trinken dürfen, 16- und 17-Jährige dürfen noch keine branntweinhaltigen Getränke zu sich nehmen. Verboten ist auch die Abgabe von Alkohol an Angehörige der entsprechenden Altersgruppen.

Nach: Polizeipresse, 24.2.2008; http://www.presseportal.de

Zehn Monate nach dem Alkohol-Tod eines Gymnasiasten

Vier Jugendliche stehen in Berlin vor Gericht.

Im März vergangenen Jahres war der Gymnasiast Lukas W. nach einem Wett-Trinken in der Charlottenburger Bar „Eye-T“ mit 4 Promille ins Koma gefallen und fünf Wochen später gestorben.

Am Freitag begann der Prozess gegen Silvana B.(17), Mathias M. (18), Edis B.(21) und Martin J.(18) vor dem Landgericht. Das Trio ist wegen Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung angeklagt.

Bevor Lukas die Bar am Spandauer Platz aufsuchte, soll er sich mit Wirt Aytac G.(26), den junge Stammgäste „Papa“ nannten, per SMS zum Wett-Trinken verabredet haben. Edis B. und Martin J. sollen die Gläser gefüllt haben, die Silvana B dann servierte. Wasser für den Wirt, Schnaps für den Schüler. Mathias M. soll eine Liste über die getrunkenen Gläser geführt haben. Er muss also die ganze Zeit gewusst haben,  wie viel Lukas W. schon getrunken hatte. Daher ist er wegen Beihilfe zur Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt. Nach etwa 25 Gläsern soll der Jugendliche den Schwindel bemerkt haben, weil die Gläser verwechselt wurden. „Schmeckt ja wie Wasser“, soll sich er gewundert haben. Daher stellten sie den Tequila dann auf den Tisch und tranken weiter. Lukas soll sich dabei mehrmals übergeben und um eine Pause gebeten haben, doch dass Wettsaufen ging weiter. Nur weil er bewusstlos zusammenbrach, legte die Gruppe den Schüler auf ein Sofa und ließ ihn schlafen. Auf seinem Bauch wurde dann aber noch  „Du hast verloren“ geschrieben. .Erst als Lukas sich in seiner Bewusstlosigkeit wieder übergab und blau anlief, rief jemand den Notruf. Leider konnten die Ärzte nichts mehr für ihn tun. Der Junge fiel ins Koma aus dem er nicht mehr erwachte.


 

 

 

 

 

 

 

Aktion Lohnender Verzicht - vom 6. Februar bis zum 22. März 2008

Ich kann auch anders!

Gewohnheiten sind wichtig und helfen uns über den Tag. Vieles läuft automatisch: Der Klick ins Internet und das Erstaunen, dass so schnell zwei Stunden daraus geworden sind, die Chipstüte neben der Spielekonsole, die Flasche Bier mit Freunden am Wochenende …

Alles ein Genuss? Oder gibt es schon mal eine leise Stimme in mir, die sich wünscht, etwas anders machen zu können?

Veränderung beginnt im Kopf. Ich frage mich: Wozu habe ich diese und jene Gewohnheit?

Gibt es wirklich Gründe, so weiter zu machen wie bisher? Oder kann ich auch anders? Wie sähe dieses „anders“ aus? Finde ich Alternativen, die mein Leben bereichern würden?„Wenn ich richtig überlege, finde ich keinen einzigen Grund zu rauchen“, so Guido Z.

„Seit ich angefangen habe zu joggen, habe ich kaum noch Lust auf Süßigkeiten. Und ich habe in den letzten Wochen drei Kilo abgenommen“, schreibt Kathrin W.

„Ich habe meinen Fernsehnkonsum eingeschränkt. Stattdessen nehme ich mir zweimal in der Woche abends Zeit, Freunden zu schreiben oder mit ihnen zu telefonieren. Ich vermisse den Fernseher nicht“, stellt Claudia R. fest.

Wie sähe euer „Ich kann auch anders!“ aus?

Übrigens: Es gibt viele Argumente, bei der Aktion mitzumachen.
Mehr dazu in den Aktionsunterlagen. – Einfach anfordern bei:  ALV2008