| Sucht-Lexikon |
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Abhängigkeit physisch, psychisch Bei übermäßigem Alkoholkonsum tritt physische (körperliche) und psychische (seelische) Abhängigkeit auf. Körperliche (physische) Abhängigkeit besteht dann, wenn sich der Körper nach längerem und regelmäßigem Konsum einer Droge (z.B. Alkohol) an die spezifische Wirkung gewöhnt hat. Wichtiges Merkmal ist dabei die so genannte Toleranzentwicklung: Abhängige müssen immer größere Mengen der Droge nehmen, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Wird die Droge abgesetzt, treten körperliche Entzugserscheinungen auf. Die seelische (psychische) Abhängigkeit zeigt sich durch unwiderstehliches Verlangen nach dem “Stoff” (z.B. Alkohol, Tabletten), vor allem in besonderen Belastungs- oder Spannungssituationen. Das Suchtmittel hilft scheinbar, die Spannungen oder Ängste zu überwinden (Erleichterungstrinken / siehe auch Alpha-Trinker). Der Konsument nimmt gezielt Einfluss auf sein seelisches Erleben – und blenden somit die Realität aus. Auch hier ist in der Regel die Erhöhung der Dosis notwendig, um die "erleichternde" Wirkung zu erzielen. Die Persönlichkeit verändert sich und passt sich langsam der Sucht an.
Abstinenz kommt vom lateinischen Wort “abstinere” (= sich enthalten, fernhalten) und bedeutet Enthaltsamkeit. Bei einer Drogen- oder Alkoholabhängigkeit ist Abstinenz der völlige Verzicht auf eine Substanz. Erst wenn die Betroffenen kurzzeitig abstinent sind, kann mit einer Entwöhnungsbehandlung begonnen werden. Ziel ist, in völliger Abstinenz zu leben – also der konsequente und lebenslange Verzicht z.B. auf Alkohol. Nur auf diese Weise bleiben ehemalige Alkoholiker “trocken”.
Alkohol bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch den zur Gruppe der Alkohole gehörenden Äthylalkohol (Ethanol), der durch Vergärung von Zucker aus unterschiedlichen Grundstoffen gewonnen wird und berauschende Wirkung hat. Alkohol zählt zu den wenigen Drogen, deren Erwerb, Besitz und Handel legal ist. Alkohol wird meist in Form von alkoholischen Getränken wie Bier, Wein oder Spirituosen konsumiert. Der Alkoholgehalt ist je nach Vergärung bzw. Destillation unterschiedlich und wird in Volumenprozent gemessen.
Alkoholabusus siehe Alkoholmissbrauch
Alkohol kann sowohl psychisch als auch körperlich abhängig machen. Die besondere Gefahr besteht darin, dass Alkohol praktisch unbeschränkt verfügbar ist. Infolgedessen ist sein Konsum in der Bevölkerung extrem weit verbreitet. Das gesundheitsschädigende Konsumverhalten führt zu großen Folgeschäden bei den Abhängigen. Alkoholabhängigkeit entwickelt sich über einen langen Zeitraum. Wann jemand abhängig ist, kann an folgenden Symptomen erkannt werden:
Seit 1968 gilt Alkoholismus als Krankheit.
Die regulierende "selbstheilende" Kraft des Alkoholabbaus ist dem körpereigenen Enzym Alkohol-Dehydrogenase (ADH) zu verdanken. Der Abbau durch das ADH findet vor allem in der menschlichen Leber statt; die Menge an ADH bestimmt, wie viel Alkohol abgebaut werden kann. Pro zehn Kilogramm Körpergewicht wird in einer Stunde etwa ein Gramm Alkohol von der Alkohol-Dehydrogenase abgebaut. Bei 70 Kilogramm Körpergewicht also rund sieben Gramm pro Stunde. Allerdings ist der ADH-Anteil nicht bei allen Menschen gleich stark ausgeprägt. Asiaten verfügen zum Beispiel nur über verschwindend geringe Mengen. Frauen können ebenfalls das Enzym nicht so gut aufspalten und brauchen daher auch länger, um Alkohol abzubauen.
Das Alkoholembryopathie (AE) ist die
Schädigung eines Ungeborenen durch den Alkoholkonsum der schwangeren Mutter.
Alkoholembryopathie beeinträchtigt die geistige Entwicklung des Kindes und führt
häufig
zu körperlichen Fehlentwicklungen, z. B. Minderwuchs, Organfehlbildungen
und Hyperaktivität. Etwa 30 - 40% der Kinder von alkoholkranken Frauen sind
davon betroffen. Anmerkung: Auch der alkoholkranke Mann kann für Schäden des von
ihm gezeugten Kindes verantwortlich sein.
Bei einem Alkoholentzug wird der Alkohol abgesetzt. Dabei können heftige bis lebensbedrohliche Entzugserscheinungen auftreten, die sich körperlich wie seelisch äußern.
Entzugserscheinungen:
Körperliche Entzugserscheinungen:
Seelische Entzugserscheinungen:
Das Alkoholentzugssyndrom kann auftreten, wenn eine Alkoholabhängigkeit vorliegt und die regelmäßige Alkoholzufuhr unterbrochen wird. Es kann mit oder ohne Delir (Delirium) auftreten. Das Alkoholentzugssyndrom mit Delir wird auch als Delirium tremens oder "Alkoholdelir" bezeichnet und beginnt 48 bis 72 Stunden nach dem letzten Alkoholkonsum. Es ist die schwerste Form des Alkoholentzugssyndroms und kann das Leben des Patienten unmittelbar gefährden. Die klinische Behandlung ist unumgänglich.
Der Alkoholgehalt des Blutes wird
üblicherweise in Promille (‰) gemessen und bedeutet "Gehalt pro Tausend". Dieser
Gehalt an Alkohol im Körper wird ins Verhältnis zur Gesamtkörperflüssigkeit
gesetzt. Der Anteil der Gesamtkörperflüssigkeit am Körpergewicht beträgt bei
Männern 70% und bei Frauen 60%. Das heißt ein 80 kg schwerer Mann hat 56 Kilo
Körperflüssigkeit. Mann: Frau: 1 Promille (‰) BAK bedeutet, dass 1 Liter Blut 1 ml reinen Alkohol enthält. Bei 0,2‰ treten erste physiologische Beeinträchtigungen auf, mehr als 3‰ können zum Tod führen.
Bei der Alkoholhepatitis treten Entzündungen der Leber durch chronischen Alkoholkonsum auf. Vor allem durch alkoholbedingte Störungen des Fett- und Eiweiß-Stoffwechsels. Am Anfang fühlt man sich matt, ist appetitlos und verliert an Gewicht. Oberbauchschmerzen, Fieber und Gelbsucht sind weitere Symptome. In schweren Fällen kann akutes Leberversagen zum Tod führen. Die Sterblichkeit bei Alkoholhepatitis ist mit ca. 30% hoch.
Alkoholvergiftung (Alkoholintoxikation) Die schnelle, kurzfristige Aufnahme von großen Mengen an Alkohol führt zu Hyperventilation, psychomotorischer Erregung und kann später auch eine Lähmung des Atemzentrums hervorrufen, die zum Tode führen kann. Eine Alkoholvergiftung ist oft die Folge von Trinkwetten ein - zum Beispiel bei so genanntem "Flat-Rate-Trinken", "Koma-Saufen" oder "Binge Drinking". Bei den betroffenen Personen werden Blutalkoholkonzentrationen von 3,5 Promille und mehr festgestellt. Alkoholintoxikation ist im Sprachgebrauch auch als “Alkoholvergiftung” bekannt [toxisch = griechisch für "giftig wirkend"]
Alkoholmissbrauch
Sie zählt zu den psychischen Verhaltensstörungen und entsteht durch Gewöhnung. Betroffene können nach einiger Zeit den Alltag nicht mehr ohne Alkohol meistern. Die Sucht entwickelt sich meist schleichend.
Als Alkopops werden alkoholische
Mischgetränke bezeichnet, die durch den Zusatz süßer Limonade den alkoholbedingten
Bittergeschmack überdecken und deshalb gerade von Jugendlichen gerne getrunken
werden. [“Pop” heißt im Englischen umgangssprachlich “Brause”]
Auch so genannte “Erleichterungs- und Problemtrinker“. Sie trinken Alkohol wegen der Wirkung und erfahren beim Trinken Erleichterung, Enthemmung, Entspannung, Zufriedenheit. Dieser Trinkertyp kann in den meisten Fällen mit dem Alkoholkonsum aufhören. (Typologie nach Prof. Jellinek)
Sie werden als “Gelegenheitstrinker” umschrieben. Dieser Trinkertyp entwickelt weder eine psychische noch eine physische Abhängigkeit. (Typologie nach Prof. Jellinek)
Siehe: Flat-Rate-Trinken
Blutalkoholkonzentration (BAK) Siehe: Restalkohol
Beratungsstellen können von den Suchtgefährdeten und Suchtmittelabhängigen selbst oder von ihren Angehörigen aufgesucht werden, um sich persönlich beraten zu lassen. Hier stehen fachkompetente Suchtberater zur Verfügung, um gemeinsam mit dem Ratsuchenden den (individuell zugeschnittenen) Weg aus der Sucht zu finden bzw. einen Therapieplan zu entwickeln. Die Beratungsstellen bieten ihre Dienst in der Regel unentgeltlich an. Träger sind Suchthilfeorganisationen, Kirchen, Wohlfahrtsverbände (wie Diakonie und Caritas) oder andere gemeinnützige Einrichtungen.
Oft wird die Alkoholabhängigkeit von Familienangehörigen oder anderen nahe stehenden Personen unbewusst unterstützt, indem sie dem Süchtigen viele Aufgaben abnehmen und nach außen die Alkoholprobleme leugnen. Durch diese co-abhängige Verhaltensweise tragen die genannten Personen dazu bei, dass das Leben der Abhängigen nach außen lange Zeit “normal“ funktionieren kann. Sie unterstützen hierdurch die Abhängigkeit und "verlängern" die Zeit der Krankheit.
Das Delirium tremens ist ein so genanntes Entzugsdelirium/Alkoholdelirium (Delir). Eine ernst zunehmende, lebensbedrohende Komplikation, die nach jahrelangem Alkoholmissbrauch bei Alkoholentzug auftreten kann. Typisch für ein Delirium tremens ist das Zittern (= Tremor). Weitere Symptome: Erhöhung der Blutdruck- und Atemfrequenz, Halluzinationen, Angstzustände/Panikattacken, Orientierungsstörungen, Verwirrtheit mit wechselndem Bewusstseinsgrad bis hin zum Koma.
Sie werden auch als “Spiegeltrinker" bezeichnet und sind so genannte “funktionierende Alkoholiker”. Sie bleiben lange Zeit sozial unauffällig, funktionieren im Alltag und sind selten erkennbar betrunken. Dennoch besteht eine starke körperliche Abhängigkeit, sodass sie für einen gleich bleibenden "Alkoholspiegel" (Alkoholpegel) sorgen müssen, um Entzugssymptome zu vermeiden. Durch das ständige Trinken entstehen in der Regel schwere körperliche Folgeschäden. Dieser Trinkertyp ist nicht abstinenzfähig und daher alkoholabhängig. (Typologie nach Prof. Jellinek)
Mit Dosis [griechisch „die Gabe“] wird in der Medizin die Menge eines Stoffes (oder auch Therapie) bezeichnet, die zugeführt werden muss, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Die Alkoholkrankheit kann bereits durch den regelmäßigen Konsum kleinerer Mengen (Dosen) beginnen. Die zunehmende Erkrankung verläuft relativ unauffällig und langsam (meist über mehrere Jahre hinweg).
“Droge” ist ein uralter Begriff, der früher für Haushaltsmittel, Heilmittel oder sogar Kosmetik verwendet wurde. Heute versteht man unter Drogen vor allem psychoaktive Substanzen, die einen Einfluss auf das zentrale Nervensystem haben. Drogen werden zur Herbeiführung eines Rauschs, zur Bewusstseinserweiterung oder aufgrund einer Sucht aufgenommen. Außer Alkohol und Zigaretten sind Tabletten (Psychopharmaka) und alle Arten von verbotenen Rauschmitteln unter dem Begriff “Drogen” zusammengefasst.
Bei einer körperlichen Abhängigkeit passt sich der Organismus derart an, dass er auf die Substanz nicht mehr so einfach verzichten kann. Wird die Droge nicht mehr zugeführt, treten Entzugserscheinungen auf. Bei einer Entgiftung bzw. einem Entzug wird der Körper von der Droge befreit, so dass der Körper sie nicht mehr braucht. Die Entgiftung erfolgt stationär in einer speziellen Entgiftungsstation. Diese dauert in der Regel 8 bis 14 Tage. Danach ist eine Therapie notwendig. - Da auch die psychische Abhängigkeit in der Regel früher oder später zur körperlichen Abhängigkeit führt, ist auch hier die Entgiftung meist unumgänglich.
Als Entwöhnung wird die Behandlung eines Abhängigen bezeichnet. Zum umfangreichen Programm einer Entwöhnungsbehandlung gehören unterschiedliche Maßnahmen der Psycho- und Soziotherapie, der Arbeits- und Beschäftigungstherapie sowie der Physiotherapie. Die Gruppen- und Einzelgespräche sollen dem Patienten helfen, sich selbst besser kennen zu lernen und mit seinen Verhaltensweisen kontrolliert umgehen zu können. - Meist geht der Entwöhnungsbehandlung ein Alkoholentzug voraus.
Sie werden gerne auch als „Quartalstrinker" (volkstümlich auch "Quartalssäufer") bezeichnet. In unregelmäßigen Intervallen stellen sich Phasen des exzessiven Alkoholkonsums ein, die Tage oder Wochen dauern können. Dazwischen können sie wochen- oder monatelang nur gemäßigt Alkohol konsumieren oder sogar abstinent bleiben. Die Abhängigkeit dieses Trinkertyps bleibt oft über lange Zeit unerkannt. Die Phasen des gemäßigten Alkoholkonsums oder der Abstinenz werden als "Beleg" für seine Nichtabhängigkeit angesehen. Die exzessiven Trinkphasen wie aber auch gerade das deutliche Betonen der "Zwischenzeiten" sind Indizien für dafür, dass der Quartalstrinker alkoholabhängig ist. Er leidet in der Regel unter starkem Kontrollverlust. (Typologie nach Prof. Jellinek)
Ethanol ist der Hauptwirkstoff alkoholischer Getränke. Ethanol ist eine chemische Verbindung, die aus zwei Kohlenstoffteilen, einem Teil Wasserstoff und einer Hydroxylgruppe (OH-Gruppe) besteht. Häufig wird diese Verbindung umgangssprachlich als Alkohol bezeichnet, obwohl sie nur der prominenteste Vertreter der Stoffgruppe der Alkohole ist. Gebräuchlich sind auch die Bezeichnungen Weingeist und Spiritus; früher wurde der Name Äthylalkohol verwendet.
Fahruntüchtigkeit bezeichnet (juristisch) den Zustand von Fahrzeugführern, die den Anforderungen des Straßenverkehrs nicht gewachsen sind. Häufigste Ursache für die Fahruntüchtigkeit ist der Konsum alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel (Drogen). Folgen sind die mangelnde technische Beherrschung des Fahrzeugs oder Ungeschicklichkeit des Fahrzeugsführers.
Ein zu hoher Alkoholkonsum kann zur Verfettung der Leber führen, auch Fettleber genannt. Bei Menschen mit einer Fettleber lagern sich Fetttropfen in der Leber ab. Betroffen ist mindestens die Hälfte aller Leberzellen. Die Fettleber muss nicht medikamentös behandelt werden, häufig treten jedoch zusätzliche Schädigungen wie eine Leberentzündung oder eine Leberzirrhose auf. Behandelt werden kann dies nur durch die Verringerung des Alkoholkonsums.
So wird eine kurzfristige Gedächtnisstörung bezeichnet, auch Blackout genannt. Dieser kann bei einem übermäßigen Konsum von psychoaktiven Substanzen eintreten – somit auch beim Alkohol. Der Alkohol wird über die Schleimhaut des Verdauungstraktes ins Blut aufgenommen, wobei die Aufnahmegeschwindigkeit im Dünndarm größer ist als im Magen. Über das Blut wird der Alkohol im gesamten Körper verteilt und gelangt auf diesem Wege auch ins Gehirn. Hier beeinflusst Alkohol die Informationsübertragung der Nervenzellen. Durch hohen Alkoholkonsum wird die Informationsaufnahme des Gehirns gehemmt, und es kommt zu einem “Filmriss“.
Flat-Rate-Trinken / Komasaufen / Binge Drinking Flatrate-Trinken bedeutet, dass für einen bestimmten Festpreis eine unbegrenzte Menge an Alkohol getrunken werden kann. Vor allem Discos und Clubs bieten diese “Alkohol-Flatrate” an, um “den Laden voll zu bekommen” und eine lockere Stimmung zu verbreiten. Viele Gäste dieser Partys verlieren dadurch schnell den Überblick, was sie getrunken haben und trinken dadurch viel zu viel. [Der Begriff Flatrate-Trinken wurde zuerst verwandt für unbegrenzte Nutzung des Internets zum Festpreis.] “Binge Drinking“ wird im Deutschen mit Komasaufen oder Kampftrinken übersetzt. Zu beobachten ist, dass immer mehr Jugendliche exzessiv Alkohol konsumieren und sich extrem betrinken - zu Hause, mit der Clique oder in der Disco. Mehr als ein Drittel der Jugendlichen trinken laut einer repräsentativen Umfrage innerhalb eines Monats mindestens einmal fünf oder mehr alkoholische Getränke. Begleiterscheinungen sind gesteigerte Aggressivität und risikofreudiges Verhalten, besonders im Straßenverkehr und in der Sexualität und zusätzlicher Konsum anderer Drogen. Durch so genanntes “Komasaufen” verfällt man tatsächlich in einen komatösen Zustand. Das Koma ist ein Zustand tiefer Bewusstlosigkeit, bei der keine Reaktion auf äußere Reize mehr erfolgt. In solchen Zuständen gibt es Betrunkene, die mitten im kältesten Winter draußen im Schnee liegen und einfach erfrieren.
Freiwillige Suchtkrankenhelfer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Rahmen von Selbsthilfegruppen ehrenamtlich tätig sind. Sie gelten als Ansprechpartner für Suchtkranke und deren Angehörige, leiten Gruppengespräche und stehen als Beratungspersonen für einzeltherapeutische Gespräche zur Verfügung. Das Blaue Kreuz bietet für bewährte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die "Ausbildung zum freiwilligen Suchtkrankenhelfer" an (120-Stunden-Konzept). Neben medizinischem und psychotherapeutischen Fachwissen werden hier psychologische und andere beratende Fähigkeiten vermittelt, die für eine qualitativ hochwertige Suchtkrankenhilfe unverzichtbar sind. Außerdem wird die soziale Kompetenz der Mitarbeitenden erweitert.
Dieser Trinkertyp entwickelt sich über viele Jahre hinweg zum “Rauschtrinker”. Er hat längere abstinente Phasen, die sich mit Phasen starker Berauschung abwechseln. Die Kontrolle hat er schon längst verloren. Er kann nicht zu trinken aufhören, auch wenn er bereits das Gefühl hat, genug zu haben. Auch wenn er sich wegen der Fähigkeit zu längeren Abstinenzphasen sicher fühlt, ist er alkoholkrank. (Typologie nach Prof. Jellinek)
Gastritis (zu Deutsch: Magenschleimhautentzündung) ist eine Krankheit des Magens. Man unterscheidet zwischen akuter und chronischer Gastritis. Die akute Gastritis wird meistens durch äußere Umstände ausgelöst: Alkoholmissbrauch, Stress, schwere Verletzungen oder Infektionen. Symptome dafür sind Bauchschmerzen, Magenblutung, Appetitlosigkeit oder Erbrechen. Regelmäßiger Alkoholmissbrauch führt zu einer chronischen Gastritis.
Halluzinationen sind Wahrnehmungen von Dingen, die nicht vorhanden sind. In allen Sinneskanälen sind Halluzinationen möglich. Man hört z. B. Stimmen, spürt Berührungen oder sieht Dinge, die nicht vorhanden sind. Halluzinationen kommen vor allem nach intensivem Alkohol- oder Drogenkonsum vor.
Alkohol hat wie die meisten Drogen eine giftige Wirkung auf den Körper. Im engeren Sinne wird mit Intoxikation die akute, mitunter lebensbedrohliche Vergiftung bezeichnet (siehe auch Alkoholintoxikation).
Als Kater werden im Allgemeinen starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Unwohlsein bezeichnet, wenn man am Vortag zu viel Alkohol getrunken hat. Ein Kater kann bis zu drei Tage lang die Leistungsfähigkeit einschränken. Bei einem schlimmen Kater kommt durch eine Magenschleimhautreizung Erbrechen hinzu, verbunden mit Appetitlosigkeit. Auch können geistige und motorische Fähigkeiten beeinträchtigt werden .Hauptsächliche Ursache der Kopfschmerzen ist der durch den Alkohol entstandene Verlust an Körperflüssigkeit (Dehydratation). Aber auch die buchstäblich “dicke Luft“ in den meisten Kneipen, zu wenig Schlaf in einer durchfeierten Nacht und Zellgifte, die im Körper beim Alkohol-Abbau entstehen, tragen ihren Teil dazu bei.
Siehe Flat-Rate-Trinken
Bei dauerhaftem Alkoholkonsum kann es zum Absterben ganzer Hirnregionen kommen, was zu starker Gehirnschädigung führen kann. Charakteristisch für das Korsakow-Syndrom sind drei Symptome: 1. Gedächtnisverlust (Amnesie), die Betroffenen können sich keine neuen Informationen mehr merken, sie vergessen alles. Erlebte Inhalte aus der Vergangenheit können nicht verarbeitet oder richtig wiedergegeben werden. 2. Verloren gegangene Erinnerungen werden durch Geschichten ersetzt, die objektiv falsch sind, aber von ihnen selbst als wahr empfunden werden. 3. Sie sind desorientiert und befinden sich gedanklich häufig zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort.
Die Leberzirrhose ist eine chronische Lebererkrankung im Endstadium und gilt als nicht mehr heilbar. Eine Leberzirrhose entwickelt sich normalerweise über einen Zeitraum von Jahren bis Jahrzehnten. Im europäischen Raum zählt vor allem der Alkoholmissbrauch zu den häufigsten Ursachen der Leberzirrhose (Anteil ca. 50%).
Das Mikrosomale Ethanoloxidierende System (MEOS) ist neben der Alkohol-Dehydrogenase (ADH) ein weiteres Enzym, das für den Alkoholabbau und die Entgiftung der Leberzellen zuständig ist. Das MEOS-Enzym nimmt meist bei einer Blutalkoholkonzentration ab 0,5 Promille seine Tätigkeit auf. Dieses “Zusatz-Enzym”, so sagt man, ist für die Gewöhnung an Alkohol verantwortlich, denn der Körper reagiert bei übermäßigem Alkoholkonsum mit der Produktion von zusätzlichem MEOS, um den Alkohol schneller abzubauen. Da MEOS jedoch viele andere Stoffe mit abbaut, kann es ziemliche Verwicklungen geben. So können zum Beispiel eingenommene Medikamente nicht ihre volle Wirkung entfalten (z.B. Blutgerinnungshemmer, Kopfschmerztabletten etc.)
Wird Alkohol zeitgleich mit anderen Drogen konsumiert, spricht man von Mischkonsum. Dies gilt auch für die Einnahme eines Medikaments in Verbindung mit Alkohol. Die Wirkungen, die eine Kombination zweier oder mehrerer Substanzen auslösen sind für Laien kaum einzuschätzen und entsprechen in der Regel nicht der Summe der Einzelwirkungen. Am häufigsten gemischt wird Alkohol zum Beispiel mit Cannabis, Ecstasy oder Speed. Das Mischen bedeutet zusätzliche hohe gesundheitliche Risiken.
So nennt man die Erkrankungen der Nerven an Armen und Beinen (Polyneurose). Häufige Ursachen sind Diabetes und chronischer Alkoholmissbrauch. Dabei wird die Isolierung der Nervenbahnen oder die Nervenbahn selber beschädigt. Zu Beginn der Krankheit kribbelt es häufig in den Händen oder Füßen. Später haben die Betroffenen das Gefühl, ihnen laufen Ameisen über die Füße. Gangunsicherheiten, Muskelschwäche und schließlich auch Muskelschwund können folgen.
PolytoxikomaniePolytoxikomanie (Mehrfachabhängigkeit) ist eine Form der Abhängigkeit, bei der mindestens drei verschiedene Substanzen mit Abhängigkeitspotenzial aus den Substanzgruppen Alkohol, Medikamente und illegale Drogen wahllos konsumiert werden. Prinzipien der Einnahme können einerseits die gegensätzlichen Wirkungen von aufputschend bis dämpfend sein und andererseits auch die Verfügbarkeit, sowie die Austauschbarkeit der Mittel sein.
Unter Prävention versteht man allgemein die Vorbeugung und Verhütung bei Krankheiten. In der Suchtkrankenhilfe unterscheidet man zwischen Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention. Unter Primärprävention versteht man alle Maßnahmen, die einen gesundheitsgefährdenden Konsum von Alkohol vermeiden helfen. Dazu gehören Aufklärung (Wissensvermittlung), Preiserhöhungen, gesetzliche Regelungen und insbesondere Freizeitangebote für Kinder und Jugendlichen, wie sie beispielsweise Kirchen, Jugendverbände und andere gemeinnützige Initiativen veranstalten. Dem Blauen Kreuz sind als Primärprävention besonders wichtig:
Unter Sekundärprävention versteht man die Arbeit mit Risikogruppen, also mit Menschen, die bereits Suchtmittel konsumieren bzw. akut gefährdet sind, abhängig zu werden. Das Blaue Kreuz sieht zum Beispiel in Kontaktmöglichkeiten in Jugendcafés oder in alternativer (alkoholfreier) Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche sowie in der Straßensozialarbeit gute Chancen für Sekundärprävention. Unter Tertiärprävention versteht man die Nachsorge bzw. Rückfallvermeidung. Das Blaue Kreuz bietet mit seinen Selbsthilfegruppen und Nachsorgeeinrichtungen sowie mit Formen des betreuten Wohnens chancenreiche Hilfen an, durch die Suchtkranke in ihrer Abstinenz gestärkt und gefestigt werden. Erfahrene Nachsorge-Referenten werden insbesondere bei Krisenintervention und Krisenbewältigung in der aufsuchenden Nachsorge tätig.
Der Pro-Kopf-Konsum an reinem Alkohol ist ein allgemeingültiges Maß für den Konsum alkoholischer Getränke, wenn Verbreitung und Umfang in einem Land dargestellt werden sollen. Für 2005 lag der errechnete Wert in Deutschland bei durchschnittlich 10 Liter. Damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich leider im "Spitzenbereich".
Promille (siehe auch Blutalkohol) Die Bezeichnung Promille [von lat. pro = von; mille = tausend] steht für einen in Tausendstel ausgedrückten Bruchteil. “Promille“ wird meist durch das Symbol ‰ (Promillezeichen) abgekürzt. Die Alkoholmenge wird üblicherweise in Promille angegeben. Im Straßenverkehr gibt es die Alkohol-Promillegrenzen.
Fahren unter Einfluss von Alkohol, Drogen und Medikamenten, die die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen (in Deutschland: ´Trunkenheit im Verkehr´) ist in fast allen Ländern der Welt ein Vergehen. In Deutschland beträgt die Obergrenze des Alkoholgehaltes im Blut laut Gesetzgeber 0,5 Promille. Allerdings ist die weit verbreitete Meinung falsch, dass man sich mit einem Wert von unter 0,5 Promille uneingeschränkt hinters Steuer setzen kann, da die Wahrnehmung bereits ab 0,3 Promille beeinträchtigt wird (relative Fahruntüchtigkeit). Ein Wert von 1,1 Promille gilt generell als Straftat, unabhängig von auffälligen Fahrweisen oder Unfällen (s. auch Fahruntüchtigkeit).
Eine psychoaktive Substanz ist ein Stoff, der die Psyche des Menschen beeinflusst. Man spricht auch von einer psychotropen Substanz. Alkohol gehört ebenfalls zu diesen Substanzen, da er enthemmend wirkt, zur Selbstüberschätzung führt und sich der Bewusstseinszustand ändert.
Psychotherapie [griechisch “Heilen der Seele”] bezeichnet die professionelle Behandlung von Personen mit psychologisch beeinflussbaren Leidenszuständen (die Klienten bzw. Patienten) durch ausgebildete Psychotherapeuten mit Hilfe psychologischer Methoden. Die Psychotherapie ist ein wichtiger Bestandteil zur Behandlung von Alkoholabhängigkeit und wird vor allem in der Entwöhnungsphase eingesetzt. Sie kann als Einzel- oder Gruppentherapie stattfinden. Ähnlich wie es in der Medizin in der Regel unterschiedliche Medikamente zur Behandlung derselben körperlichen Erkrankung gibt, existieren auch im Bereich der Psychotherapie mehrere, zum Teil stark voneinander abweichende Behandlungsverfahren.
Ein Rausch ist ein vorübergehender psychischer Zustand, der durch die Einnahme von Rauschmitteln (Drogen), aber auch durch exzessives Tanzen, Fasten, Meditation oder Extremsport ausgelöst werden kann. Rauschzustände können die Wahrnehmung vertiefen oder trüben, die Sinne beflügeln oder betäuben. Anders als bei positiven “berauschenden” Zuständen, z. B. durch bestimmte Sportarten, stellt der Alkoholrausch eine potenzielle Gefahr für den Konsumenten selbst und für sein soziales Umfeld dar.
Umgangssprachliche Bezeichnung für den Blutalkoholgehalt, der nach durchzechter Nacht und meist kurzer Schlafperiode noch am nächsten Tag vorhanden ist. Während die subjektiven Empfindungen des Alkoholrauschs nicht mehr wahrgenommen werden, bleibt die objektiv messbare Blutalkoholkonzentration (BAK) entsprechend der konsumierten Alkoholmenge noch längere Zeit bestehen, wobei oft auch noch relative Fahruntüchtigkeit besteht. Eine Beschleunigung des Abbaus durch Trinken von Kaffee ist entgegen der weit verbreiteten Meinung nicht möglich.
Selbsthilfegruppen sind Zusammenschlüsse von Menschen, die das gleiche Problem haben und selbst etwas dagegen unternehmen möchten. Viele dieser Gruppen sind ehrenamtlich organisiert, die Treffen sind für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos. In Deutschland gibt es schätzungsweise rund 7.500 Selbsthilfegruppen für Abhängige und ihre Angehörigen. Die meisten von ihnen gehören zu gemeinnützigen Organisationen. Die Wirksamkeit von Selbsthilfegruppen ist wissenschaftlich erwiesen. Sie gründet sich auf die einfachsten und wohl wichtigsten gesundheitsfördernden Funktionen: mit anderen sprechen, ihnen zuhören, sich austauschen, sich besinnen, sich Zeit lassen, Beziehungen eingehen und erleben. Das Blaue Kreuz ist eine der größten Dachorganisationen für Selbsthilfegruppen in Deutschland. Die Gruppen arbeiten mit örtlichen Beratungsstellen zusammen. Ihre ehrenamtlichen Leiterinnen und Leiter sind in der Regel ausgebildete "Freiwillige Suchtkrankenhelfer" und verfügen über die notwendige fachliche Qualifikation, beratend und begleitend tätig zu sein.
Bei soziotherapeutischen Maßnahmen soll Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen geholfen werden, wieder mit ihrem normalen Leben zurechtzukommen. Im Vordergrund steht die positive Beeinflussung des sozialen Umfeldes mit seinen strukturellen Bedingungen (Wohnung, Beruf, Lebensunterhalt, soziale Rollen etc.) und den damit zusammenhängenden Aufgaben und Anforderungen an die Betroffenen (z. B. Selbstversorgung, familiäre Pflichten, soziale Regeln und Normen). Unterstützt werden die Patientinnen und Patienten von Fachkräften der Sozialarbeit, der Sozialpädagogik oder der Psychiatrie.
Spirituosen [lateinisch: Spiritus, Geist] bezeichnet alkoholische Getränke, die destillierten Alkohol enthalten und einen Mindestalkoholgehalt von 15 Vol.-% (Volumenprozent) aufweisen - z. B. Korn, Wodka, Rum... Die hohe Alkoholkonzentration der Spirituosen stellt eine besondere Gefährdung des Mund- und Rachenraums dar.
Der Begriff "Sucht" [von “siechen”; nicht verwandt mit “suchen”] verweist auf eine schwere Erkrankung. Wenn jemand “dahinsiecht”, dann leidet er an einer schwere Krankheit, ist dem Tode geweiht. Den modernen Suchtbegriff im Sinne von Abhängigkeit gibt es erst seit dem 20. Jahrhundert. Anfänglich bezog er sich nur auf die "Trunksucht", heute als "Alkoholsucht" bezeichnet. Später wurden auch andere Abhängigkeiten als Sucht bezeichnet, z. B. Spielsucht, Kaufsucht, Esssucht, Sexsucht und Magersucht.
Aufgabe der Sucht- bzw. Drogenberatung ist in erster Linie, über Drogen und Gefahren des Konsums aufzuklären und Hilfestellungen zu geben. Dazu haben Suchthilfeorganisationen, Kirchen, Wohlfahrtsverbände (wie Diakonie und Caritas) oder andere gemeinnützige Träger Beratungsstellen eingerichtet. Sie können von den Suchtgefährdeten und Suchtmittelabhängigen selbst oder von ihren Angehörigen und Freunden, Arbeitskollegen und Nachbarn aufgesucht werden.
Zu den (stofflichen) Suchtmitteln zählen Substanzen, die bei häufigem oder unsachgemäßem Konsum abhängig machen können. Das am häufigsten aufgenommene Suchtmittel in Deutschland (und den meisten anderen europäischen Staaten) ist Alkohol. Weitere Suchtmittel sind: Nikotin, Tabletten, Aufputschmittel. - Cannabis und andere Rauschgifte gehören zu den "illegalen Suchtmitteln".
Unter Suchtverlagerung versteht man
das Ausweichen von Abhängigkeitskranken auf ein anderes Suchtmittel (als dem
ursprünglichen) oder Abhängigkeitsverhalten. Eine
Abhängigkeit wird
(eventuell "nach und nach") durch eine andere ersetzt.
Unter Therapie wird der Aufenthalt in einer therapeutischen Gemeinschaft, einer Fachklinik, aber auch eine ambulante Psychotherapie oder die Teilnahme an einem qualifizierten ambulanten Programm verstanden. Neuere therapeutische Konzepte legen großen Wert auf Eigenständigkeit oder Selbstständigkeit, auf das Entwickeln konstruktiver Lösungsmöglichkeiten und nicht auf das Überstülpen von vorgefertigten Lösungen. In der Suchttherapie ist vor allem das Ziel verankert, den Lebensrhythmus einer/eines Abhängigen von Grund auf zu verändern, um das Leben ohne Drogen meistern zu können.
In der Medizin versteht man unter Toleranz die Gewöhnung an einen Wirkstoff. Gewöhnt sich der Körper an die Droge, z. B. an den Alkohol, vermindert sich die Wirkung der Substanz. Dies führt dazu, dass die Dosis erhöht werden muss, um die ursprüngliche Wirkung zu erreichen. Der Weg in die Abhängigkeit beginnt.
Die am weitesten verbreitete
Typisierung des Trinkverhaltens ist die nach dem amerikanischen Physiologen
Professor Elvin Morton Jellinek. Er unterscheidet fünf Typen:: 2. Der Beta-Trinker (Gelegenheitstrinker) 3. Der Gamma-Trinker (Rauschtrinker) 4. Der Delta-Trinker (Spiegeltrinker) 5. Der Epsilon-Trinker (Quartalstrinker, volkstümlich auch Quartalssäufer genannt)
Unter Tunnelblick versteht man eine Einschränkung des Gesichtsfelds. Ähnlich wie bei einem Blick durch den Tunnel werden nur noch Gegenstände in ungefährer Blickrichtung wahrgenommen, seitlich bzw. darüber oder darunter befindliche Objekte nicht mehr. Ursache können Erkrankungen der Augen sein, aber auch Vergiftungen. Nach entsprechendem Alkoholkonsum kann zum Beispiel ein Tunnelblick eintreten. Einer von vielen Gründen, warum das Fahren nach Alkoholgenuss nicht ratsam bzw. verboten ist.
Volumenprozent (Abkürzung Vol.-%) bezeichnet den Anteil eines Stoffes an einem Gemisch bezogen auf das Volumen. Der Alkoholgehalt von Bier, Wein, Sekt & Co. wird in Volumenprozent angegeben. Diese Zahl gibt Auskunft, wie viel Kubikzentimeter Alkohol in 100 ml Getränk enthalten sind.
Letzte Aktualisierung: 04.01.2009
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